Das Gemeindehaus, in dessen Dachgeschoß das Museum Hüttau zum Thema "Erze, Gold & Minerale" untergebracht ist, ist das originale Gewerkenhaus, also das Haus der Besitzer des Kupferzeche aus dem Jahr 1594.
In diesem historischen Rahmen laden wir Sie ein, mit uns eine Reise durch die Welt der Minerale des Landes Salzburg zu machen, aber auch ein wenig von der Geschichte und der Verarbeitung dieser Minerale zu erleben.
 


Als besonderen Schwerpunkt hier in Hüttau, bringen wir Ihnen die Erzminerale näher, nachdem das Kupfererz so lange die Geschichte dieses Ortes bestimmt hat. Viele im Land Salzburg gewonnene Erze mögen nicht so ästhetisch erscheinen, wie eine große Bergkristallgruppe oder ein wertvoller Smaragd, doch verbirgt sich hinter diesen Erzen ein wichtiger Aspekt der Geschichte des Landes Salzburg, war es doch im 16. Jahrhundert der größte Rohstofflieferant Europas, was eine Vielzahl an Bergbauen demonstriert. Als Begleiter dieser Erze sind viele andere Minerale zu finden, die durch ihre auffälligen Farben, ihren Formenreichtum und ihre Vielfalt bestechen.

Oft ist in unscheinbaren Erzen das Edelmetall verborgen, das in vielen Ländern auf der ganzen Erde große Hoffnungen geweckt hat: Gold ! Einzigartige Stücke für das Bundesland Salzburg - für ganz Österreich und teilweise weltweit - können Sie hier erstmals ausgestellt sehen.
Minerale aus den Tauerntälern, sowie andere interessante Exponate finden Sie ebenso.

Bedenken Sie:
Bei Mineralen ist of nicht die Größe des Stückes entscheidend (Motto "Klein, aber oho"!), sondern die Form der Ausbildung und vor allem die Seltenheit.
 

Der Salzburger Rainer Mrazek, ein gelernter Bergmann, hat in 37 Jahren Sammeltätigkeit eine ganze Menge an spektakulären Funden getätigt. Ca. 500 Funde sind ausgestellt, die umfangreiche Ladensammlung kann nur in Beisein von Herrn Mrazek geöffnet und besichtigt werden.

Dankenswerterweise stellt Herr R. Mrazek die gesamte Sammlung dem Museum kostenlos zur Verfügung. Für die Leihgaben sei den Salzburger Mineraliensammlern H. Heim, N. Pesendorfer, G. Fischer, W. Grubelnik, S. Mühlberger und den Brüdern Lämmermeyer gedankt.